Goodbye Melbourne,  hello Cairns!!

Nachdem wir die ersten Tage mit Regen gesegnet wurden und unsere neu gekauften Jacken oft zum Einsatz kamen (Ja, Sabine, wir haben sie wirklich gebraucht!!!) hatten wir zum Schluss noch ein paar wunderbare Sonnentage, die auch Melbourne in einem anderen Licht erschienen ließen.

Gestern haben wir nachdem der Fritz wech war einen Spaziergang zu einigen Gärten gemacht und waren dann am Abend nach einem feinen Essen noch auf ein Bierchen an der herrlich beleuchteten Flusspromenade.

Danach sind wir dann in unserm 16 Personen Zimmer schlafen gegangen, nachdem wir erst mal klären mussten wer denn jetzt zu viel in dem Zimmer war, denn es gab 17 Personen und nur 16 betten. Maren- und Mona-Fuchs hatten allerdings unsere Rucksäcke auf die Betten verstreut, so dass unsere Betten nicht zur Diskussion standen!! 

Hostelzimmer!!

Tja, nach einer wirklich ruhigen Nacht (kein Scherz) haben wir uns dann heute Morgen auf dem Weg zu Melbournes Strand nach St. Kilda gemacht. Da es doch zum Schwimmen sehr kalt war, wunderten wir uns schon warum zwei Frauen ausgelassen im Wasser planschten. Aber as wir näher kamen, war es nicht mehr so ausgelassen und nachdem dann eine nur noch so darumtrieb und die andere sie nicht mehr aus dem Wasser bekam (sie musste auf ihre gerade frisch gesammelten Steine aufpassen) haben wir uns dazu entschieden die doch sehr angetrunkene und nicht mehr bei Bewusstsein zu scheinende Frau aus dem Wasser zu ziehen. Nach der stabilen Seitenlage waren dann auch schon die ersten Lifeguards da, die die Sache übernommen haben und sie nach kurzer Zeit der Ambulance übergeben haben. Gut so!!

Danach haben wir uns dann wirklich den Strand angeschaut, haben etwas gegessen und sind dann zum Albert Park gefahren um dort zu wandern, wo Schumi noch im letzten Jahr seine Runden gedreht hat!! Schon ein cooles Gefühl, aber so wirklich was erkennen konnte man ja auch nicht. Es gibt halt kein Stadion und keine Boxengassen und alles wird hier nur für das eine Wochenende umgebaut, und das ist wohl noch zu lange hin um wirklich was zu sehen.

Albert Park

Kurve vom Schumi

Heute Abend gab es dann freie Pasta im Hostel, das passiert nicht oft, und darum haben wir zugeschlagen. Nu, werden wir unsere Sachenpacken morgen um 4 Uhr aufstehen und uns beim nächsten Mal aus Cairns melden.

Wir senden Euch sonnige Grüße, haben gehört ihr könnt sie gebrauchen und versprechen sie in 4 Wochen mitzubringen!!

Macht’s fein!!

Maren und Mona

24.1.07 13:14, kommentieren

Nachtrag zum Fritz:


Wir wollten Euch nur mal kurz vor Augen führen wie man hier sein Auto verkauft!!

Anzeige Fritz

24.1.07 13:12, kommentieren

So, da sind wir wieder. Nachdem wir die letzten Tage damit verbracht haben die Karre an den Mann zu bringen und uns die Füße wund zu laufen, konnten wir heute vier junge Engländer finden, die ähnlich wie wir auf nix geachtet haben und das Dingen gekauft haben.

Klar, wir mussten ein paar Federn lassen, aber das nehmen wir gerne hin. Besser als mit dem Ding in der nächsten Wüste zu stehen und nicht zu wissen wo es Wasser, Benzin und ein neues Auto gibt.

Bei uns und hier ist nämlich zurzeit alles möglich!!

 

 

Wir tanken Fritz!!

 

 

Abgesehen von Fritz, haben wir uns in den letzten Tagen auch ein wenig die Stadt angeschaut und sind übereinstimmend zu dem Entschluss gekommen, dass sie so schön nicht ist!! Oder wir waren zu dumm und haben uns die falschen Sachen angeschaut.

 

Am Samstag hat es leider den ganzen Tag geregnet, wir haben dann eine kleine Stadttour mit dem Bus gemacht und sind zu guter letzt auf dem Queen Viktoria Market gelandet, der aber leider schon fast leergeräumt war. Also: nach Hause, umziehen und das Nachtleben stürmen.


Häh, welches Nachtleben? Nach einem leckeren Essen und auf der Suche nach einem Pub wurden wir mehr oder weniger aus allen Kneipen geschmissen, da um 22.30 scheinbar irgendwelche Schankrechte enden. Und in die Clubs und Diskotheken konnten wir nicht gehen, da unsere Röcke und Hosen etwas länger sind als ein Gürtel und man hier so nicht losgeht. Blieb uns wohl nix anderes übrig, als auf einem Samstagabend um halb eins ins Bett zu gehen. WIE SCHRECKLICH!!! 

 

Am Sonntag haben wir uns dann für etwas Sightseeing entschieden. Wir haben bereits morgens auf dem Markt vorbeigeschaut, und diesmal brannten da dann auch die Buden. Sehr feine Atmosphäre, wie auf einem riesigen Flohmarkt. Gerne hätten wir etwas gekauft, aber da Fritz uns ja in den nächsten Tagen verlassen wird gestaltet sich der Transport etwas schwierig. Mal schauen, vielleicht finden wir ja noch eine Lösung. Am Nachmittag haben wir die angefangene Bustour vom Vortag fortgesetzt und uns dann für einen Panoramablick über Melbourne entschieden. Trotz Marens Höhenangst kein Problem. Da es nach dem Tower wieder anfing zu regnen haben wir den Strand gestrichen und sind ins Aquarium gewandert. Irgendwie hatten wir uns wohl beide mehr versprochen, es war ganz nett, aber es war nicht der Brüller, und manchmal ist es auch glaub ich einfach so, dass man gar nicht wissen will, was so alles unter einem und mit einem schwimmt. Vor allem wenn man hört, dass in dem gleichen Meer und an der gleichen Küste an der wir noch vor ein paar Tagen geplanscht haben nu ein weißer Hai sein Unwesen treibt. (Phillip Islands)

 

 

 

 

Heute (Montag) haben wir nu zum dritten Mal die gleiche Runde gedreht um den Fritz endlich an dem Mann zu bringen und unser Angebot zu verringern. Und siehe da, es hat geklappt.

 

Morgen werden wir ihn nu verkaufen, vorübergehend in ein Hostel ziehen und so schnell wie möglich versuchen mit dem Flieger in Richtung Cairns abzuheben um noch möglichst viel von Land und Leuten zu sehen, bevor wir am 23. Februar (gebucht ist, aber wer weiß, wer weiß) wieder in Deutschland landen werden.

Nu sitzen wir hier bei einem Konti Bier (6 Flaschen für ca. 9 Euro) und Schokolade (200 g leckere Dove mit Karamell oder Pfefferminz) und denken darüber nach wie einfach es doch ist mit dem Rauchen aufzuhören. Denn Maren raucht schon seit über 2 WOCHEN nicht mehr!! Und das bei den Bedingungen!!!

 

 

 

Planen von Planänderungen und Lagebesprechung

 

Nachdem man uns nu gerade das Licht ausgestellt hat und den Strom auch gleich mit, können wir nu leider nicht weiterberichten.

Allerdings möchten wir uns noch für die vielen Mails, Gästebucheinträge und Telefonate (auch wenn es nicht immer so klappt wie gewünscht, Diana) bedanken, die uns für die letzten Wochen noch einmal Mut gemacht haben und sich auf unsere Rückkehr freuen.

 

@ Ingo: Das Pony brennt nicht, hier brennt nur der Busch, und Scheiß auf das Geld, hauptsache die „Pferde“ sind wieder im Stall!! Und achja, Mona ist Himmelfahrt natürlich dabei!!

 

So, dann mal bis zum nächsten Bericht, ganz vielleicht ja schon aus dem Norden/Osten.

 

Tapfer bleiben!!

 

Maren und Mona

24.1.07 06:20, kommentieren

Hallo Ihr Lieben,

wir waren und sind gerade dabei wieder einmal einen Bericht zu laden, aber dieser oeffentlich PC will einfach die Fotos nicht laden. MIST!!

Werden es morgen noch einmal probieren.

Aber fuer alle die mit uns zittern und uns die Daumen gedrueckt halten, ihr koennt Euch entspannen. Wir sind den Fritz los!!

Mehr dann morgen. Versprochen.

LG Maren und Mona

23.1.07 11:17, kommentieren

Wir sitzen gerade auf unserem Campingplatz in Melbourne, draußen regnet es und wir haben mehr als 250 km schon wieder hinter uns. Wir hoffen sehr, dass es die letzte Fahrt mit Fritz war und dass wir ihn irgendwie in den nächsten 2 Tagen loswerden können. Allerdings hat sich bis jetzt noch niemand gemeldet, der ihn haben moechte!!

Nachdem wir vorgestern durch die ganze Stadt gejagt sind um die Flyer für das Auto zu verteilen hatten wir uns gestern die Great Ocean Road vorgenommen.

Gespannt auf das was uns bietet wurden wir aber leider ein wenig enttäuscht. Die vielfach angekündigten Os und As blieben aus, doch wir konnten uns ein paar Mal dazu hinreißen lassen einfach stehen zu bleiben und den Blick zu genießen.

Die 350 km lange Strecke zeigt viele Buchten und Strände, in denen wir aber aufgrund schlechten Wetters leider nicht baden konnten.

Am Ende der Strecke ragen wuchtige Felsen aus dem Wasser. Die 12 Apostel von Port Campbell. Schön und vor allem beeindruckend, denn von den ehemals 12 Felsen sind  nur noch 6 zu sehen, der Rest wurde von Wasser und Wetter bereits weggespült und vernichtet!!

Übernachtet haben wir gestern dann auch in Port Campbell. Eine gute Entscheidung, denn zuerst schenkte uns die Bedienung die Getränke zu unserer Pizza und danach durften wir den Klängen einer Gitarre eines Schweizer Backpackers lauschen.

Viele Grüße Maren und Mona

19.1.07 06:37, kommentieren

Angekommen auf Phillip Islands und am Nordel House mussten wir feststellen, dass dieses zurzeit nicht bewohnt ist. Also, haben wir uns erst ein paar andere Beschäftigungen gesucht.

Zuerst haben wir den Strand erkundet. Sind dann in einen Koala-Park gefahren. Um endlich mal was Richtiges in den Bauch zu bekommen haben wir uns dann zum belebten Teil der Insel durchgeschlagen und eine Pizzeria aufgetan.

Nach der Stärkung haben wir dann den kleinsten Pinguinen der Welt dabei zugesehen, wie sie mit aller Kraft versuchen den bis zu 2 Meter hohen Wellen zu entkommen um über Nacht an ihre Brutplätze zu gelangen.

 

 

 

Nach all diesen Aktivitäten hat sich Maren noch ein 5 € Bier (kl. Flasche Heineken) gegönnt und danach haben wir dann ‚wild’ bei Bernd im Garten gecampt.

Am Nachmittag kam Bernd dann von seiner Reise wieder und t mit uns an einen seiner Lieblingsplätze gefahren. Ein sehr feiner Strand, der aber eher umgeben ist von Felsen und an dem man in großen Felslöchern schwimmen kann, was wir dann natürlich auch gleich gemacht haben.

Nach ein paar Bier und einem leckeren Essen im Pub (JUHU!!!! Wir haben einen gefunden!!!!) war unser Besuch am nächsten Morgen bei Bernd beendet und wir haben uns auf den Weg nach Melbourne gemacht um unseren Fritz zu verkaufen.

 

LG die Maren und die Mona

 

19.1.07 06:35, kommentieren

Starkes Heimweh (Mona) und 20 l. auf 100 km (Fritz)
ändern unsere Reisepläne im Moment drastisch!

Ich (Mona) weiß, ihr habt es gesagt, aber ich wollte nicht hören, scheiß drauf!!

Tja, was gibt es Neues: Wir sind gerade bei Bernd, viele werden ihn von Horstmanns kennen, angekommen. Waren heute zum 2. Mal im Meer schwimmen  und uns geht es nach harten Tagen einigermaßen gut.

Wo waren wir stehen geblieben…

Am Freitag haben wir nach einigen Tagen in Sydney unseren Fritz abgeholt, und haben nach ganzen 30 Zentimetern erst einmal ein Auto angefahren. Naja, der Verkäufer sagte: „Scheiß drauf!“ und schon ging die Reise los. Erst einmal raus aus Sydney und wech auf’s Land, das ist aber auch nicht so einfach mit dem Linksverkehr.

Wir sind dann durch ein paar kleine Dörfer gefahren, die eigentliche alle gleich aussahen. In Husskins sind wir dann angehalten und haben unseren ersten Stopp gemacht. Sehr feiner Strand aber keiner im Wasser.

Husskins!

Danach haben wir dann noch einige Kilometer gemacht und haben um 19.00 Uhr unser Nachtziel gefunden (in Ulladulla) und unseren Fritz übernachtungsfähig gemacht.

Fritz beim Campen.

Als wir am Morgen aufgewacht sind und unsere Sachen gepackt hatten ging es weiter in Richtung Melbourne.

Gelandet sind wir dann schließlich nach über 500 km Fahrt in Bairnsdale. Unser Reiseführer sagte uns, dass dies der größte und wichtigste Ort in der Gegend ist und so haben wir beschlossen unseren Samstagabend dort zu verbringen.

Tja, wie sollen wir sagen, dass war genau unser Ding. Nichts los… tote Hose quasi… genau das was wir lieben, an einem Samstag.

Wir sind dann am Sonntag früh hoch und haben das nächste Ziel angesteuert. Bernd hatte uns erzählt das wir einen Stopp im Wilsons Prom machen sollten und da sind wir dann auch nach ca. 250 km angekommen. Wir waren dann erst am Strand und haben dann noch eine kleine Wanderung gemacht, auf der wir unser erstes Känguru gesehen haben.

Hungrig von all diesen anstrengenden Sachen haben wir uns danach auf die Suche nach einem Pub oder einer Bar gemacht, aber es war mal wieder alles geschlossen.

Wir haben so langsam das Gefühl, dass hier niemand in einen Pub geht und sich abends noch gemütlich ein Bierchen gönnt. Aber wir werden es weiterhin versuchen und mit Sicherheit noch einen Pub auftun.

Also haben wir uns an dem Abend dann für Kino entschieden. Im Open-Air-Kino des Parks lief ‚Casino Royal’. Die ersten Minuten war er super, 20 Minuten nur Kampf und Gehetze ohne Sprechen, aber dann begann das Übel. Am Schluss war uns klar: Wir müssen ihn in Deutschland wohl noch einmal schauen.

Aber im Wilsons Prom gab es nicht nur 007 und geschlossene Bars sondern auch die ersten Kängurus, Emu und Wombats.

Am nächsten Tag und etwas erschossen von der ganzen Geschichte und von einem nimmersatten Auto sind wir dann auf die Insel zu Bernd gefahren.

Nachdem wir einen Postboten aufgetan haben und ihn gefragt haben wo der Bernd wohnt, haben wir das Ziel umkreist und gleich zugeschlagen! Dies war aber auch nur unschwer zu verfehlen, denn es gibt hier in Australien nicht so viele ‚Nordel Houses’!

Wir wissen Ihr seit gespannt wie es weitergeht und hier ist sie:

die Planänderung!!!

Nachdem sich bei Mona in den letzten Tagen das Wohlbefinden nicht gerade verbessert hat und der Fritz uns die Haare vom Kopf frisst, haben wir beschlossen ihn zu verkaufen und ab sofort nur noch Urlaub zu machen.

Was für Euch bedeutet: Es gibt weiterhin natürlich Berichte und auch unsere Reiseroute hat sich nicht grundlegend verändert.

ABER: Sollte jemand auf unseren Thekenplatz zu Ostern im Steinbrinker Festzelt spekuliert haben!! Pech gehabt, wir werden dann wieder da sein und die Bude rocken. Und zwar bis zum Umfallen!!

Also, „haltet durch“ und seid schön wachsam!!

Maren und Mona

2 Kommentare 28.2.05 17:13, kommentieren