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Starkes Heimweh (Mona) und 20 l. auf 100 km (Fritz)
ändern unsere Reisepläne im Moment drastisch!

Ich (Mona) weiß, ihr habt es gesagt, aber ich wollte nicht hören, scheiß drauf!!

Tja, was gibt es Neues: Wir sind gerade bei Bernd, viele werden ihn von Horstmanns kennen, angekommen. Waren heute zum 2. Mal im Meer schwimmen  und uns geht es nach harten Tagen einigermaßen gut.

Wo waren wir stehen geblieben…

Am Freitag haben wir nach einigen Tagen in Sydney unseren Fritz abgeholt, und haben nach ganzen 30 Zentimetern erst einmal ein Auto angefahren. Naja, der Verkäufer sagte: „Scheiß drauf!“ und schon ging die Reise los. Erst einmal raus aus Sydney und wech auf’s Land, das ist aber auch nicht so einfach mit dem Linksverkehr.

Wir sind dann durch ein paar kleine Dörfer gefahren, die eigentliche alle gleich aussahen. In Husskins sind wir dann angehalten und haben unseren ersten Stopp gemacht. Sehr feiner Strand aber keiner im Wasser.

Husskins!

Danach haben wir dann noch einige Kilometer gemacht und haben um 19.00 Uhr unser Nachtziel gefunden (in Ulladulla) und unseren Fritz übernachtungsfähig gemacht.

Fritz beim Campen.

Als wir am Morgen aufgewacht sind und unsere Sachen gepackt hatten ging es weiter in Richtung Melbourne.

Gelandet sind wir dann schließlich nach über 500 km Fahrt in Bairnsdale. Unser Reiseführer sagte uns, dass dies der größte und wichtigste Ort in der Gegend ist und so haben wir beschlossen unseren Samstagabend dort zu verbringen.

Tja, wie sollen wir sagen, dass war genau unser Ding. Nichts los… tote Hose quasi… genau das was wir lieben, an einem Samstag.

Wir sind dann am Sonntag früh hoch und haben das nächste Ziel angesteuert. Bernd hatte uns erzählt das wir einen Stopp im Wilsons Prom machen sollten und da sind wir dann auch nach ca. 250 km angekommen. Wir waren dann erst am Strand und haben dann noch eine kleine Wanderung gemacht, auf der wir unser erstes Känguru gesehen haben.

Hungrig von all diesen anstrengenden Sachen haben wir uns danach auf die Suche nach einem Pub oder einer Bar gemacht, aber es war mal wieder alles geschlossen.

Wir haben so langsam das Gefühl, dass hier niemand in einen Pub geht und sich abends noch gemütlich ein Bierchen gönnt. Aber wir werden es weiterhin versuchen und mit Sicherheit noch einen Pub auftun.

Also haben wir uns an dem Abend dann für Kino entschieden. Im Open-Air-Kino des Parks lief ‚Casino Royal’. Die ersten Minuten war er super, 20 Minuten nur Kampf und Gehetze ohne Sprechen, aber dann begann das Übel. Am Schluss war uns klar: Wir müssen ihn in Deutschland wohl noch einmal schauen.

Aber im Wilsons Prom gab es nicht nur 007 und geschlossene Bars sondern auch die ersten Kängurus, Emu und Wombats.

Am nächsten Tag und etwas erschossen von der ganzen Geschichte und von einem nimmersatten Auto sind wir dann auf die Insel zu Bernd gefahren.

Nachdem wir einen Postboten aufgetan haben und ihn gefragt haben wo der Bernd wohnt, haben wir das Ziel umkreist und gleich zugeschlagen! Dies war aber auch nur unschwer zu verfehlen, denn es gibt hier in Australien nicht so viele ‚Nordel Houses’!

Wir wissen Ihr seit gespannt wie es weitergeht und hier ist sie:

die Planänderung!!!

Nachdem sich bei Mona in den letzten Tagen das Wohlbefinden nicht gerade verbessert hat und der Fritz uns die Haare vom Kopf frisst, haben wir beschlossen ihn zu verkaufen und ab sofort nur noch Urlaub zu machen.

Was für Euch bedeutet: Es gibt weiterhin natürlich Berichte und auch unsere Reiseroute hat sich nicht grundlegend verändert.

ABER: Sollte jemand auf unseren Thekenplatz zu Ostern im Steinbrinker Festzelt spekuliert haben!! Pech gehabt, wir werden dann wieder da sein und die Bude rocken. Und zwar bis zum Umfallen!!

Also, „haltet durch“ und seid schön wachsam!!

Maren und Mona

2 Kommentare 28.2.05 17:13, kommentieren